Wir stellen vor: Unser Sponsor readbox

Neben AKEP, BoD und KiWi Verlag konnten wir readbox, den auf ePublishing spezialisierten Dienstleister aus Dortmund, als vierten Unterstützer gewinnen. Das ist sehr toll, dass wir damit auch bei den Sponsoren ein breites Spektrum an Unternehmen aus der Branche vorzeigen können!

Ralf Biesemeier Portrait

Ralf Biesemeier

Ralf Biesemeier, geschäftsführender Gesellschafter erzählt, warum readbox das eBookCamp fördert:

„Ich freue mich sehr, dass wir das eBook-Camp in Hamburg in diesem Jahr als Sponsor unterstützen können. Bei der Vielzahl an Branchenevents, die es inzwischen gibt, haben es die Organisatoren des Camps geschafft, den eigenen Charakter und Wert der Veranstaltung zu bewahren. Dass noch im Verlauf des ersten Tages des Vorverkaufs keine Tickets mehr zu bekommen sind, zeigt das große Interesse am Erfahrungsaustausch, Know-how-Transfer und neuen Ideen. In diesem Zusammenhang erfüllt das eBookCamp eine wichtige Funktion: Unsere Branche weiterzubringen und vorzubereiten auf das, was uns an Entwicklungen, Verwerfungen und Wettbewerb noch erwartet (der Name „eBookCamp“ ist hier sogar vielleicht ein wenig irreführend, denn es geht doch um viel mehr als nur eBooks …).

Insofern passt readbox als Sponsor gut zum Camp und das Camp gut zu uns, denn wir beschäftigen uns intensiv mit genau diesen Fragen:

  • Wie verhält sich der digitale Kunde?
  • Wie und wo erreiche ich ihn?
  • Welche Rolle spielt der Handel noch in einer digitalen Welt?
  • Welche Produktformen und -konzepte werden sich in Zukunft durchsetzen und wie müssen Verlagsprozesse aussehen, um in veränderten Wettbewerbs- und Handelsstrukturen noch ein profitables Geschäft machen zu können?

Zu hören und zu lernen, wie andere mit diesen Fragen umgehen und sich in netter Atmosphäre austauschen zu können, wird sicher sehr spannend werden!“

Über readbox:

readbox-logoDas Dortmunder Unternehmen readbox hilft seit seiner Gründung 2008 Verlagen und anderen publizierenden Unternehmen, ihre Inhalte schneller, effizienter, kostengünstiger und marktorientierter herzustellen, zu vermarkten und zu verkaufen. readbox war 2009 der erste Anbieter einer „digitalen Verlagsauslieferung“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Know-how über Markt- und Technologieentwicklungen zusammenzubringen, um die zurzeit über 500 Kunden fit zu machen für die aktuellen Herausforderungen und Marktveränderungen im Handel und dem zunehmend wichtiger werdenden Direktgeschäft. Alleine in 2014 werden mehr als 8 Millionen eBooks über readbox ausgeliefert und abgerechnet worden sein – eine große Datenbasis, die es dem Unternehmen und den betreuten Verlagen erlaubt, ein großes Wissen über Kunden- und Handelsstrukturen, Erfolgsfaktoren, Konsumverhalten, Produktformen, Preise und mehr zu aggregieren. Auch aus diesem Grund sind wir froh, readbox in diesem Jahr als Sponsor und mit den beiden readboxern Luise Schitteck und Steffen Meier zwei kompetente Sessionleiter gewonnen zu haben.


Die Sessions 2014 – Heinz Mehrlich über barrierefreie E-Books

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

E-Books für Sehbehinderte

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA bereits bindende Gesetze, wie Medieninhalte für sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen sind. Europäische Regelungen sind in Arbeit. Nach Einschätzung der Reading Rights Coalition gelten etwa 10 Prozent der Amerikaner als lesebehindert. Annähernd zwei Drittel der Deutschen tragen eine Brille. Schwierigkeiten beim Sehen und Lesen sind also durchaus nicht selten. Übersieht die deutsche Medienindustrie so etwa 10 Prozent ihrer möglichen Kunden? Heinz Mehrlich zeigt in seiner Session die Probleme auf, die heutige Reader-Apps und E-Books Sehbehinderten bereiten, und stellt Lösungsansätze vor. Diskutiert werden soll, welches Innovationspotenzial und welche Möglichkeiten in E-Books für Sehbehinderte stecken, inwiefern sie auch für normal Sehende relevant sind und welche Lesergruppen damit neu erschlossen werden können.

Foto Heinz Mehrlich

Heinz Mehrlich

Der Diplomökonom Heinz Mehrlich, 61 Jahre alt, ist in der Selbsthilfeszene der Sehbehinderten aktiv und hält ganzjährig Vorträge zur Thematik „Nutzung von Tablet-PCs und Smartphones für Sehbehinderte“.


Die Sessions 2014 – Luise Schitteck und Carsten Sievers über „Ein Traum von einem Buch“

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Ein Traum von einem Buch – Leserstimmen

Luise Schitteck, Buchhändlerin, und Carsten Sievers, bei eBook.de im Kundenservice tätig, stehen in Sachen eBook-Support und-Verkauf in engem Kontakt mit Leserinnen und Lesern. In ihrer Session Ein Traum von einem Buch berichten sie aus erster Hand, was dem Leser Freude und Frust bereitet.

Gemeinsam blicken Luise und Carsten auf viele Jahre Erfahrung im E-Book-Geschäft zurück. Dabei schauen sie nicht aus dem berühmten Elfenbeinturm auf Leserinnen und Leser herunter, sondern stehen im direkten täglichen Kontakt. Wenn also einer von Lust und Frust der E-Book-Leser weiß, dann diese beiden!

In ihrer Session lassen sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben. Sie berichten, welche Wünsche geäußert werden und wurden, worin Leserinnen und Leser den Mehrwert elektronischen Lesens sehen, was besonders frustriert und erfreut, nach welchen Kriterien Titel ausgewählt werden. Aber auch: Was sind Stolpersteine, was sorgt für Beschwerden? Warum entscheiden sich Leser und Leserinnen für eine bestimmte Leseumgebung (Hardware und „Location“)? Wird zum Beispiel das Schriftbild (abgesehen von der Schriftgröße) bewusst verändert? Wie hoch ist eigentlich tatsächlich der Anteil der Reklamationen relativ zu den tatsächlichen Verkäufen?

Ihre eigenen Erfahrungen werden die beiden mit denen zahlreicher anderer Kollegen und Kolleginnen unterfüttern. Außerdem soll es darum gehen, ihre eigenen Erkenntnisse mit den bekannten E-Book-Studien und Kundenbefragungen in Einklang zu bringen.

Luise Schitteck

Luise Schitteck

Luise Schitteck ist gelernte Buchhändlerin und lässt sich von Freunden immer noch dafür auslachen, dass sie bei der Ankunft des ersten Kindle im Markt mit aller verfügbaren Vehemenz gegen elektronisches Lesen gewettert hat. Nach ihrer Ausbildung in einer kleinen Buchhandlung im Oldenburger Münsterland blieb sie dort noch einige Jahre im reinen Offline-Papier-Kosmos der klassischen Inhaberinnen-geführten Buchhandlung, verkaufte Bücher, begleitete Lesungen und überprüfte Steckverbindungen, wenn der Nadeldrucker mal wieder streikte.

Ab 2010 war Schitteck in der Thalia Buchhandlung in Osnabrück angestellt und wurde dort die (in jeder Filiale vorhandene) „E-Reading Expertin“. Von der Einführung des OYO im Oktober 2010 bis zum Wechsel zum Tolino Shine im Frühjahr 2013 hat sie dabei vermutlich jedes mögliche Kundenproblem mindestens einmal am eigenen Leib erfahren.

Auf e-luise.de bloggt sie über ihre Erfahrungen als Buchhändlerin mit e-Reading und e-Readern.

Seit Dezember 2013 ist sie im Marketing-und Vertriebsteam der Dortmunder Softwarefirma readbox angestellt, die Verlage dabei unterstützt, digitale Produkte zu konzipieren und erfolgreich in den Markt zu bringen.

Carsten Sievers

Carsten Sievers

Carsten Sievers ist seit 2007 im Bereich Kundenservice bei eBook.de, vormals Libri.de, tätig, zuvor studierte er Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW Hamburg. Seine ersten Erfahrungen mit E-Books machte er bereits 2007 mit Mobipockets, mit ePub-E-Books arbeitet er seit 2009 täglich.


Wir stellen vor: Unser Hauptsponsor: BoD – Books on Demand

Ohne unsere Sponsoren ließe sich das eBookCamp nicht umsetzen. Deshalb an dieser Stelle ein explizites Dankeschön an Books on Demand, das uns in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützt. Den Geschäftsführer Dr. Florian Geuppert baten wir, uns zwei Fragen zu beantworten.

Dr. Florian Geuppert, Geschäftsführer BoD

Dr. Florian Geuppert, Geschäftsführer BoD

Lieber Florian Geuppert, was reizte BoD daran, unser eBookCamp zu unterstützen?

Beim eBookCamp geht es um zentrale Fragen des E-Publishings und darum, gemeinsam Lösungen zu finden, um das Buch noch besser zu machen. Als Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und als das Original im Self-Publishing treibt BoD den digitalen Fortschritt und Wandel in der Buchbranche seit über 15 Jahren voran. Aus diesem Grund unterstützen wir das eBookCamp gern, um den Austausch von Erfahrungen und die Gestaltung von Ideen rund um das digitale Publizieren zu fördern.

 

Worin sehen Sie persönlich den größten Vorteil des elektronischen Buches?

Der größte Vorteil des E-Books liegt in den neuen Möglichkeiten. Wir stehen bei der Entwicklung und Umsetzung der Potenziale, die das elektronische Buch für Autoren, Verlage und Leser bietet, noch ziemlich am Anfang. Häufig ist das E-Book noch eine Kopie des gedruckten Buchs. Dabei eröffnet uns das E-Book vollkommen neue Optionen, um Inhalte interaktiv und multimedial aufzubereiten, um so neue Mehrwerte für den Leser zu schaffen. Diese Entwicklung voranzubringen, ist ein spannender Prozess, den wir gern begleiten.

 

Über Books on Demand:

BoDWir freuen uns sehr, in diesem Jahr BoD als Hauptsponsor gewonnen zu haben – und damit ein Unternehmen, das zu den maßgeblichen Innovationstreibern der Buchbranche zählt. Seit über 15 Jahren ist BoD die Anlaufstelle für das digitale Publizieren von Büchern über den Buchhandel und Partner für über 27.000 Autoren und mehr als 1.700 Verlage. Nicht nur, dass BoD seinen Autoren schon ausgesprochen früh den Vertrieb als E-Book ermöglichte und heute zu den größten deutschen eBook-Distributoren zählt, beständig entwickelt die Self-Publishing-Plattform, die sich auch mit der begehrten Auszeichnung „Apple-Approved Aggregator für iBooks“ schmücken kann, neue Services und Ideen, wie etwa aktuell BoD E-Short, ein Service zur schnellen digitalen Veröffentlichung kurzer Inhalte.


Die Sessions 2014 – Uwe Naumann und Andreas Winkelmann mit »Deathbook« – das multimediale und interaktive E-Book bei Rowohlt

Andreas WInkelmann © by Gregor Middendorf.jpg

Andreas Winkelmann © by Gregor Middendorf

Deathbook ist ein Thriller und war zugleich ein digitales Ereignis: die E-Books-Version enthält Videos und Töne, Chats und Möglichkeiten zur Interaktion. Andreas Winkelmann und Uwe Naumann stellen kurz das Projekt vor und werden anschließend sehr offen und problemorientiert eine Auswertung des Projekts präsentieren.

Andreas Winkelmann studierte Sport in Saarbrücken, war vier Jahre Soldat und arbeitete unter anderem als Fitnesslehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.

Uwe Naumann © by Hergen Schimpf

Uwe Naumann © by Hergen Schimpf

Uwe Naumann studierte Germanistik und Soziologie mit anschließender Promotion. Er war zwölf Jahre Programmleiter Sachbuch bei Rowohlt und ist jetzt Koordinator E-Book in dem Reinbeker Verlag.


Werdet Sessionpate!

Wie in jedem Jahr werden auch diesmal wieder dreimal drei Sessions parallel laufen, sodass sich alle Teilnehmer in jedem Block für jeweils eine entscheiden müssen. Trotzdem soll jeder von allen Sessions profitieren – deswegen suchen wir Sessionpaten, die Vorträge und Diskussionen aufmerksam verfolgen und eine Zusammenfassung schreiben. Alle Texte werden nach dem eBookCamp hier auf unserem Blog veröffentlicht. Findet ihr eines der Sessionthemen besonders spannend und habt Lust, es in einer Zusammenfassung zu dokumentieren? Dann schreibt uns bis kommenden Donnerstag, den 30.10., an ebookcamp@gmail.com! Damit sichert ihr euch nicht nur unseren Dank, Ruhm, Ehre und jede Menge Karma-Punkte, sondern auch ein kleines, feines Präsent.


Die Sessions 2014 – Michael Schneider mit REST in Publishing

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Rest in Publishing

Was verbirgt sich denn bloß dahinter? Das soll in Michael Schneiders Session gemeinsam heruasgefunden werden. Aber so viel sei gesagt: REST ist natürlich ein Akronym und steht für „Representational State Transfer“. Der Begriff benennt eine von Thomas Roy Fielding definierte Architektur, die Anwendungen in verteilten Netzen effizient verbindet. Restful Webservices erfreuen sich großer Beliebtheit, nicht nur bei Google, Amazon, Apple & Co. Was als unschuldiger Vorschlag für eine moderne Architektur begann, könnte für die Art und Weise wie wir mit unseren digitalen Inhalten umgehen eine kleine Revolution bedeuten. Wie E-Books Restful werden, wie Rest funktioniert, was Verlage von REST erwarten können und warum Restful Services die Zukunft des digitalen Publizierens sind, soll in dieser Session diskutiert werden.

Michael Schneider © Petra Gass

Michael Schneider © Petra Gass

Michael Schneider studierte in Mainz Informatik, BWL und Medienwissenschaften. Anschließend führte er das Buch-Antiquariat titelei. Weitere Stationen vor seiner aktuellen Tätigkeit beim Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels waren beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt, bei der Nationalbibliothek in Frankfurt, beim ZDF und beim Eichborn Verlag.


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 28 Followern an