Sessionbericht: Abiturtrainer suchen, Work & Travel-Handbuch kaufen – mit erfolgreichem Content Marketing neue Leser erreichen

Ihr wollt wissen, was in den Sessions passiert ist, die ihr beim eBookCamp 2015 verpasst habt? Oder habt gleich das ganze Camp verpasst? Lest einfach hier nach! Wir veröffentlichen nach und nach die Eindrücke unserer Sessionpaten.

Jördis Beatrix Schulz verfasste als Sessionpatin den informativen Bericht zur Session von Iris Kirberg/Andrea Kock (BoD):

„Abiturtrainer suchen, Work & Travel-Handbuch kaufen – mit erfolgreichem Content Marketing neue Leser erreichen“

  • Wie kann ein einzelner Titel aus der Masse hervorstechen?
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um bei Suchanfragen ganz oben zu erscheinen?
  • Welche Metadaten sind besonders wichtig und wie können diese möglichst effektiv eingesetzt werden?

Fragen wie diese werden unter dem Schlagwort Discoverability schon länger heiß diskutiert. Wie im Online-Buchhandel neue Leser mit Hilfe von intelligentem Content Marketing erreicht und gewonnen werden können, zeigt dieser Workshop.

Soweit die offizielle Einleitung zum Thema Metadaten und wie verkaufe ich mit Metadaten.

Iris Kirberg und Andrea Kock (BoD)

Die Session von Iris Kirberg und Andrea Kock (BoD)

Vor dem praktischen Teil wurden wir von Iris Kirberg und Andrea Kock in das Thema Metadaten eingeführt.

Kurz und knapp ging es durch die Fragen/Themen:

  • Wofür schreibe ich meine Inhalte (für den Leser)?
  • Was habe ich für eine Zielgruppe?
  • Wofür interessiert sich meine Zielgruppe?
  • Welche Suche nutzt mein Leser?
  • Wie verbreite ich diese Suche mit meinen Metadaten?

Als Beispiel wurde uns das Buch Australien Work and Travel von Hannah Sommer vorgelegt. Dieses Buch hilft Abiturienten beim Start in das Work-and-Travel-Jahr, wenn es nach Australien gehen soll. Aber die Zielgruppe sind nicht nur die Abiturienten, sondern auch ihre Eltern. Dies sollte man bei der Auswahl der Metadaten nicht außer Acht lassen.

Themen wie Abitur, Lernen, Reisen, Erwachsenwerden gehören zu dem o.g. Buch ebenfalls dazu.

Der nächste Stepp wäre, sich Gedanken zu machen, welche Keywords benötige ich im Titel und was kommt genau in welchen Shops an.

Das Beispiel Thermomix wurde uns im Detail vorgestellt. Bei der Langen Nacht der eBooks wurde eine Thermomix-Koch-Veranstaltung organisiert, und allen Kochinteressierten wurde das passende Buch vorgestellt. Was ist ein E-Book – wie liest sich das E-Book; und das dort vorgestellte E-Book „Thermomix frei Schnauze“ ist mittlerweile sehr erfolgreich.

Im Anschluss an die Einleitung wurden wir in drei Gruppen geteilt und jede Gruppe bekam einen Titel und sollte die Metadaten hierfür bestimmen.

Die Titel waren:

  • „Thermomix frei Schnauze“ von Petra Kunen
  • „Bloß keinen Stress“ von Susanne Edres
  • „Tod im Misthaufen“ von Fridolin Pferd.

Es entstand eine angeregte Diskussion innerhalb der Gruppen, die uns dann die Metadatenvorschläge präsentierten.

Die Gruppe um den Pferdekrimi war sich nicht ganz einig, worum es in diesem Buch ging, daher wurde auch stark über die Keywords diskutiert. Dass „Reiten“ und „Dressurreiten“ sichere Keywords sind, darüber waren sich alle einig. Ob „Sattelpflege“ und „Katzen“/“Tierkrimi“ starke Keywords sind, wurde angeregt diskutiert. Hier hilft nur testen, testen, testen – so die beiden Workshopleiterinnen.

Wie weit ein Thema greifen muss, wurde auch beim Buch Bloß keinen Stress diskutiert. Dieses Buch behandelt Kindergeburtstage, und ob „Trinkspiele“ hier ein passendes Zielgruppenkeyword ist, war sich nicht jeder in der Gruppe sicher. *J* Aber „Mottoparty“ und „Kinderspiele“ waren ganz sichere Keywords.

Das Fazit:

Einen guten Mix aus Metadaten aufbauen, testen, die Shops im Auge behalten und nicht auf die Uhr schauen, wie viel Zeit dies kostet, denn ein Erfolg braucht auch Einsatz und Engagement.

Zum Ende gab es noch eine kurze Diskussion, ob es Sinn macht, Produktnamen der Konkurrenz zu nutzen, und es gab den Hinweis, dass dies bei Amazon verboten sei.

Die durchschnittliche Menge der Keywords schwankt zwischen fünf und zehn ­– je nach Anbieter und Shop.

Die größte Unsicherheit besteht in der Tat in der Undurchsichtigkeit der Shops. Wie dort die Metadaten ausgelesen und verarbeitet werden, zeigt keiner der Shops öffentlich an, und hier bleibt nur der Weg des Ausprobierens und des Lernens.

 

 

 

 



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