Sessionbericht: Business Model Engineering, Disruptive Innovation, Change Management: Vom Buzzword zum praktischen Ansatz

Ihr wollt wissen, was in den Sessions passiert ist, die ihr beim eBookCamp 2015 verpasst habt? Oder habt gleich das ganze Camp verpasst? Lest einfach hier nach! Wir veröffentlichen nach und nach die Eindrücke unserer Sessionpaten.

Marcel Knöchelmann: Business Model Engineering, Disruptive Innovation, Change Management: Vom Buzzword zum praktischen Ansatz

Bericht von Sessionpatin Nadine Wedel

In seiner Keynote „Disruptive Innovation: Die Mär vom Kundenfokus und der Suche nach dem richtigen Verlagsprodukt“ gab Marcel Knöchelmann einen kurzen Überblick über Disruptive Innovation” und warum Disruption so unvorhersehbar ist. In seiner Session „Business Model Engineering, Disruptive Innovation, Change Management: Vom Buzzword zum praktischen Ansatz“ knüpfte er vor kleinerem Plenum an seinen Kurzvortrag an.

Marcel Knöchelmann (c) Felix Wolf

Marcel Knöchelmann
(c) Felix Wolf

Eine Power-Point-Präsentation, die die wesentlichen Punkte seines Vortrages mit Schautafeln und Theorien begleitete, veranschaulichte das Thema Disruption. Die Powerpoint-Folien gaben uns gezielt und prägnant einen Überblick über die verschiedenen Theorien und Methoden rund um das Thema Disruption.

Anhand eines Schaubildes wurde Disruption deutlich gemacht und aus dem Plenum mit dem Buchdruck verglichen, der irgendwann an eine Grenze gekommen ist. Allerdings entstand durch die Industrialisierung des Buchdrucks ein neuer Markt und ganz neue Produkte. Prozesse wurden optimiert, und der neue Markt, der entstanden war, griff neue Kunden ab. Die Fähigkeiten waren andere, die die neuen Mitarbeiter mitbringen mussten. Mönche, die die Bücher aufwändig gestaltet hatten, wurden irgendwann ersetzt.

Im weiteren Verlauf der Session wurden Theorien und Aussagen von Wissenschaftlern vorgestellt, die mit Beispielen erklärt wurden.

Ein Setting ist das, welches Google seinen Mitarbeitern schafft:

Google-Mitarbeiter können 20% ihrer Arbeitszeit mit der Entwicklung von Ideen verwenden. Erfolgreiche Projekte aus dieser Arbeitszeit sind bspw.:  Google Cars-Projekt: für den Automarkt eine neue Konkurrenz, Google Mail (aus dem Intranet, hat sich die zu einem E-Mailsystem entwickelt) oder der Chrome Browser.

Doch wie kann man so eine 20% Ideen-Entwicklungsarbeitszeit in anderen Unternehmen umsetzen? Beispiel: Leute aus dem Tagesgeschäft zu nehmen.

Im Verlauf der Session wurde auch eine Definition für ein Start-up gegeben: Ein Start-up ist eine Gruppe von Menschen, die erstmal in Ungewissheit arbeitet. Also erstmal mit einem oder mehreren Produkten den Markt testen und mit ihrem Produkt im Idealfall eine Lösung für ein bestimmtes Problem bieten.
Nach dieser Definition sind bei Neuentwicklungen auch etablierte Unternehmen immer wieder Start-ups. Als Beispiel wurde hierfür das Unternehmen Groupon angeführt, welches zuerst ein Bewertungsportal war und für Bewertungen Gutscheine vergaben. Die erfolgreiche Inanspruchnahme der Gutscheine in einer kurzen Zeit ließ das Unternehmen in eine andere Richtung entwickeln, was heute allseits bekannt ist.

Im späteren Verlauf des Vortrages wurden uns das Business Model Canvas, ein Modell, mit dessen Hilfe Geschäftsmodelle entwickeln werden können, vorgestellt. Die neun verschiedenen Punkte wie Schlüsselpartner, Schlüsselressourcen, Kundensegmente etc. können als Vorlage für einen Businessplan genutzt werden.

Anhand dieses Modells sollten wir mit unseren Ideen einen Plan für ein neues Business entwickeln, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit war es leider nicht mehr durchführbar, diese Möglichkeit in der Session anzunehmen und weiter zu diskutieren.



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