Carsten Raimann und die E-Books

Wir, die fünf Organsiatoren des eBookCamps, haben natürlich jeweils andere Beweggründe, bei den Vorbereitungen mitzumachen. Warum wir das eBookCamp ins Leben gerufen haben und was wir uns erhoffen, beschreiben wir hier in loser Abfolge. Carsten Raimann ezählt, weshalb er dabei ist:

Carsten Raiman, einer der Organisatoren des eBookCamps in HamburgSeit Mai diesen Jahres dreht sich bei mir alles um E-Books. Als Merchandiser bei dem kanadischen E-Book-Retailer Kobo Inc. bin ich seither für den Shop und die Community in Deutschland zuständig. Digitaler Content, E-Books, Apps sind für mich das Spannendste und Wichtigste, was der Buchmarkt derzeit zu bieten hat. Der E-Book-Markt auch in Deutschland wird zusehends dynamischer. Mehr und mehr Inhalte- und Geräteanbieter, Dienstleister, Angebotsformen aber auch die Konsumenten treiben das Geschehen an. Es ist also nur konsequent, dass ich zum einen bereits einen regelmäßig stattfindenden E-Book-Stammtisch in Hamburg, zusammen mit Ute Nöth, organisiere, wo Fragen, Wissen und Erfahrung am Puls der Zeit ausgetauscht werden, und dass wir diese Idee breiter und größer aufstellen wollten. Zum anderen gab es wie bereits erwähnt zusammen mit Janina Hein und Andrea Schlotfeldt die Idee, eine Art BuchCamp, das in Frankfurt bereits zweimal stattfand, durchzuführen, allerdings mit einem inhaltlich deutlicheren Schwerpunkt. Nachdem wir uns in dem bestehenden Organisationsteam zusammengefunden hatten, um unsere gemeinsame Idee zu entwickeln, war schnell klar, welche Thematik uns derzeit am meisten beschäftigt und wo wir enormes Diskussions- wie auch Handlungspotenzial und Chancen für die Zukunft des Buchmarkts sehen.

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Janina Heins Ansporn zur Mitgestaltung

Wir, die fünf Organsiatoren des eBookCamps, haben natürlich jeweils andere Beweggründe, bei den Vorbereitungen mitzumachen. Warum wir das eBookCamp ins Leben gerufen haben und was wir uns erhoffen, beschreiben wir hier in loser Abfolge. Janina Hein erzählt, was sie anspornt:

Im vergangenen November hat der Verlagsstammtisch Nord eine Diskussionsrunde zum Thema E-Book veranstaltet und das Interesse war groß. Seither hat sich zwar einiges in dem Bereich getan, aber mit den neuen Aufgaben kommen immer mehr Fragen auf. Es zeigt sich, dass die Auseinandersetzung mit dem Herstellen und Vermarkten von E-Books in vielen Verlagen zwar gegenwärtig, aber noch im Reifungsprozess begriffen ist. In dieser Phase freut es mich, dass sich mir zusammen mit Carsten, Andrea, Ute und Felix die Möglichkeit bietet, mit dem eBookCamp eine neue Diskussionsplattform rund ums E-Book in Hamburg zu schaffen. Mein Ansporn, das eBookCamp mitzugestalten, ist die Aussicht auf einen gemeinsamen Tag, an dem in unbefangener Runde Fragen beantwortet, Probleme beseitigt und Ideen konkretisiert werden können.


Ute Nöths Motivation zum eBookCamp

Wir, die fünf Organsiatoren des eBookCamps, haben natürlich jeweils andere Beweggründe, bei den Vorbereitungen mitzumachen. Warum wir das eBookCamp ins Leben gerufen haben und was wir uns erhoffen, beschreiben wir hier in loser Abfolge. Ute Nöth berichtet von ihrer Motivation:

Ute Nöth - eine der Organisatorinnen des eBoookCamps in HamburgIch habe mich dieses Jahr selbstständig gemacht und biete Buchverlagen Projektmanagement für enhanced E-Books. Vor ein paar Jahren war eine Tätigkeit wie diese pure Zukunftsvision – heute erlebe ich in meiner täglichen Arbeit, welche Perspektiven E-Books uns bieten. Da entstehen zum einen unglaublich spannende, neuartige Aufgaben, zum anderen vielfältige Perspektiven fürs Buch, dem in der neuen Darreichungsform ganz neue Funktionen zugedacht werden können. Da sich dieser Wandel so rasch vollzieht, ist es umso wichtiger, sich zu vernetzen und miteinander zu sprechen um Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsam an der Zukunft des Buches – in jedweder Form – zu feilen, das motiviert mich, dieses eBookCamp zu organisieren.


Andrea Schlotfeldts Idee vom eBookCamp

Die fünf Organsiatoren des eBookCamps haben natürlich jeweils andere Beweggründe, bei den Vorbereitungen mitzumachen. Warum wir das eBookCamp ins Leben gerufen haben und was wir uns erhoffen, skizzieren wir hier in loser Abfolge. Hier beschreibt Andrea Schlotfeldt ihre Idee von eBookCamp:

Als ehemalige Verlagsmitarbeiterin für Rechte und Lizenzen fühle ich mich der Branche noch sehr verbunden. Die Diskrepanz zwischen vielen Worten und Taten von Verlagen und Dienstleistern zum Thema E-Book und einer zumindest derzeit noch geringen Anzahl an E-Book-Lesern bzw. -Käufern beobachte ich mit großem Interesse und habe den Eindruck, dass gerade dieses Jahr ein sehr einschneidendes ist.
Als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medien- und Urheberrecht möchte ich außerdem praxisnah beraten können. Das eBookCamp bietet mir die ideale Gelegenheit, an den technischen Entwicklungen und Bewegungen des Marktes dran zu bleiben und einige der relevanten Akteure kennenzulernen.
Die Idee zur Veranstaltung entstand zusammen mit Carsten Raimann und Janina Hein auf der Rückfahrt vom BuchCamp in Frankfurt-Seckbach im Mai diesen Jahres, inspiriert von der positiven Stimmung dort. Wir alle schätzen sehr den Gedanken des Voneinander-Lernens und hatten Lust, das dort Erlernte gemeinsam weiter voranzubringen.


Was Felix Wolf am Herzen liegt

Die fünf Organsiatoren des eBookCamps haben natürlich jeweils andere Beweggründe, bei den Vorbereitungen mitzumachen. Warum wir das eBookCamp ins Leben gerufen haben und was wir uns erhoffen, beschreiben wir hier in loser Abfolge. Felix Wolf macht den Anfang:

Ich finde es sehr spannend zu sehen, welche neuen Herausforderungen die Digitalisierung an meine tägliche Arbeit als Lektor stellt. Und ich bin sicher, dass es vielen Kolleginnen und Kollegen aus der Buchbranche ähnlich geht – was läge also näher, als Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie die Arbeit mit Büchern in Zukunft aussehen wird?

Eines aber liegt mir noch mehr am Herzen. Bei aller Begeisterung für die technischen Neuerungen dürfen wir Büchermenschen natürlich nicht vergessen, worum es eigentlich geht: die Inhalte. Wie können wir Sachtexte digital so anreichern, dass sie dem Leser einen echten Mehrwert bieten? Und welche neuen literarischen Erzählformen lassen sich auf elektronischen Lesegeräten umsetzen? Das sind die Fragen, über die ich mich mit den anderen Teilnehmern des eBookCamps austauschen möchte. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch die Möglichkeiten auszuloten, die uns das E-Book bietet.